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Was ist künstliche Intelligenz und wie setze ich es ein für das Blogartikelschreiben?

Bevor du weiterliest: Dieser Artikel, inklusive Titel, wurde komplett in Kollaboration mit einer künstlichen Intelligenz verfasst.

Diesmal haben wir uns im evuxLab mit folgender Fragestellung beschäftigt: Wie kann uns heute AI bei der Texterstellung, -korrektur und -adaption produktiv unterstützen?

Mit diesem Blogartikel setzen wir unsere Serie rund um AI fort, diesmal mit dem Ausprobieren von «intelligenten» Werkzeugen zur Textgenerierung. Zuvor haben unsere Untersuchungen zur AI Persona gezeigt, dass diese besonders die Emotionen während des untersuchten Prozesses genau festhält und wir haben herausgefunden, dass AI Design noch zu sehr in den Kinderschuhen steckt.

Was ist bei diesem Experiment herausgekommen? – Lies selbst und lass die künstlichen Intelligenz erklären, wie die Text-Erstellung mit ihrer Hilfe funktioniert.

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Künstliche Intelligenz ist ein Zweig der Informatik. Als Blogger setzt du sie immer öfter in deinen Artikeln ein, um die Leser zu unterhalten und Informationen leichter verstehen zu lassen. Dieses Artikel zeigt dir, wie du das am Besten angehst.

Was ist Künstliche Intelligenz?

Künstliche Intelligenz beschreibt die breit angelegte Fachrichtung der Entwicklung von Maschinen, die menschliche Intelligenz nachahmen können. Dies umfasst die Wahrnehmung, das Lernen, die Schlussfolgerung, das Planen und die Problemlösung. (siehe: Was ist KI).

Wie setze ich künstliche Intelligenz, um gesprochener Sprache in  Text umzuwandeln?

Es kostet immer etwas! Zumindest kann man es bei fast jeden Tool vorher ausprobieren und sehen, was da los ist. Im Gegensatz zum durchsichtigen Klebeband, das sich schnell technologisch weiterentwickelt, erkennt die KI meinen Satz zwar als grammatikalisch falsch, interpretiert im Kontext den Text aber korrekt: «Und es war heiss» wurde zu «und das war es». Mit ein paar kleinen Änderungen hier und da, die der Klarheit halber vorgenommen wurden, passt der Satz jetzt auch gut.

Wie kann ich künstliche Intelligenz verwenden, um Text automatisch zusammenzufassen?

Es ist nicht immer leicht zu erkennen, ob ein Programm eine künstliche Intelligenz oder ein sonstiger Algorithmus  zur Verarbeitung natürlicher Sprache hinter der Textzusammenfassung steckt. Es kann verschiedene Algorithmen geben, die diese Funktionen ausführen und manche kombinieren der Einfachheit halber beide Typen in einem Paket. Das bedeutet aber auch, dass Sie nicht wissen, welcher Teil Ihrer Zusammenfassung von einem der beiden Typen erstellt wurde, da sie sich häufig überschneiden.

Wie kann mich künstliche Intelligenz unterstützen beim vervollständigen und besser schreiben von Sätzen?

Bei einigen heute zur Verfügung stehenden Programmen oder Webtools, hat es den Anschein, dass einige der Sätze einfach aus anderen Texten kopiert wurden und als Fortsetzung zu sich selbst fungieren. Wir bekommen Vorschläge für Sätze, die von Internetseiten zu verwandten Themen stammen. Die vorgeschlagenen Sätze sind oft nicht wirklich geeignet und können fast nie direkt  verwendet werde. Es sieht so aus, als ob die heutigen künstlichen Intelligenz – Tools keine Ahnung haben, was sie tun, wenn es darum geht, Wörter auszuwählen oder ihren Text überhaupt sinnvoll zu gestalten.

Künstliche Intelligenz, dabei lernen Computer, ohne explizit programmiert zu werden. Künstliche Intelligenz kann auf viele verschiedene Arten genutzt werden, also auch für das Schreiben von Blogbeiträgen. Ein Beispiel-Anwendung wäre das Tool Autosummarizer, das Artikel zusammenfasst und auf die wichtigsten Punkte reduziert, damit Sie nicht den gesamten Inhalt selbst durchlesen müssen. Ein anderer Künstlicher Intelligenz-gestützter Dienst kann Ihnen bei der Vervollständigung von Sätzen helfen, wenn Sie Probleme mit Wörtern oder Sätzen haben – geben Sie einfach ein, was in Ihrem Text fehlt, und er wird Ihnen mögliche Ergänzungen vorschlagen.

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Unsere Erfahrungen

 

Toolwahl

Zu aller Erst haben wir den Markt der AI Text-Tools erkundet und uns für einen Testlauf mit dem Onlinetool jarvis.ai entschieden. Wieso Jarvis? Ganz einfach: weil es eines der Wenigen ist, das Deutsch «spricht» und zudem behauptet plagiatfreie Texte zu generieren.

logos von AI text tools in kreisen

Aus den evaluierten tools haben wir uns für jarvis.ai entschieden.

 

Wie funktioniert die AI Text-Generierung?

Als neugierige Forscher haben wir uns natürlich gefragt was dahinter steckt. Jarvis nutzt die «Generative Pre-trained Transformer 3» (GPT-3) Technologie, welche von OpenAI, einem AI Forschungslabor in San Francisco, entwickelt wurde.

GPT-3 verwendet das System des «natural language processing» (NLP) (maschinelle Verarbeitung natürlicher Sprache) und ist dadurch in der Lage, den Inhalt von Dokumenten zu «verstehen». So kann Jarvis in Texten enthaltene Informationen extrahieren und diese selbst kategorisieren und organisieren. Durch «Deep Learning» wird GPT-3 befähigt sich ohne menschliches Zutun zu verbessern und neue Fähigkeiten zu erlernen. Auf diese Weise «lernt» eine Maschine und trifft eigenständig Entscheidungen, was dazu führt, dass neu zusammengefügte, kontextbezogene Texte entstehen.

Unser Weg zum AI generierten Text

Rainer und Lisa haben sich einen lustigen Nachmittag mit der künstlichen Intelligenz gemacht. Schon mal vorweg: Das Texte schreiben mit der AI war eine emotionale Achterbahnfahrt.

Zum Start hiess es «ab in die Küche mit Jarvis!». Das Onlinetool hat uns ein «Rezept» geliefert und wir haben es einfach Schritt für Schritt gekocht.

Das Rezept für die «Blogplanung».

 

Schnell zeigte sich nach der ersten Euphorie, dass es doch nicht so simpel werden sollte. Denn gerade für längere Textabschnitte brauchte die AI noch stark unseren Input. Zum Glück hatten wir das Feld bereits erkundet und konnten somit Jarvis genug «Futter» mit unseren Notizen liefern. Diese rund 400 Zeichen hat das AI Tool dann umgeschrieben und mit weiteren Inhalten angereichert. Chapeau! Es geht doch.

Allgemein wurden die generierten Textpassagen besser, je konkretere Vorgaben wir gemacht haben.

Dazu kam die Erkenntnis, dass wir am «tone of voice» schrauben mussten, damit tauglicher Text entsteht. Die Einstellung «Freundlich» war zu flach, zum Einschlafen. Generierte Texte mit dem Tonfall «Bold» («kühn») entsprachen da schon eher unseren Vorstellungen.

Ganz authentisch und plagiatfrei geht der «Kochprozess» wohl doch nicht: wir erhielten Vorschläge für Sätze, welche von einschlägigen Seiten kopiert schienen, die sich mit dem jeweiligen Thema befassen. Teilweise waren die vorgeschlagenen Sätze auch thematisch nicht passend und wenig bis gar nicht zu gebrauchen. Deshalb waren wir froh, dass uns Jarvis aus mehreren Textvorschlägen auswählen liess.

Nicht immer ist also alles glatt gelaufen. Es gab auch mal keine Ergebnisse, starke Wiederholungen oder entstellte Begriffe. Die künstliche Intelligenz hat es teilweise mit dem «kochen» zu gut gemeint und einfach alles in den Mixer geworfen.

screenshots auf dunklem hintergrund

Kleine Fehlschläge: geschüttelt und gerührt.

 

Schreibblockade ade!

Mit einer künstlichen Intelligenz als Assistentin lassen sich ruckzuck Ideen generieren und das «leere Blatt» füllt sich wie von Zauberhand. Die Hürde anzufangen wird geringer, Schreibblockaden lösen sich in Luft auf, da mit einer AI an Board einfach mal spielerisch losgelegt werden kann. Und spielen tun wir doch alle gerne.

Uns hat es so richtig Spass gemacht unserer digitalen AI-Assistentin zuzusehen, wie sie im Nullkommanichts Texte, basierend auf unseren Vorgaben, generiert. Unser Gedankenfluss wurde nie unterbrochen, da wir unsere Ideen direkt eingeben und anschliessend besprechen konnten.

Schon die Text-Rohfassung kann sich lesen lassen. Von ganz allein entstehen publikationsreife Texte aber noch nicht. Wir müssen mitdenken, anreichern und kombinieren.

Vom Zeitaufwand her geht die Texterstellung nur mit etwas Einarbeitung ins Tool schneller als ohne «intelligente» Assistentin. Sie bringt in jedem Fall mehr Freude und Inspiration.

Zu guter Letzt lassen wir die AI noch einmal zu Wort kommen:

Was halten Sie von diesen neuen Technologien? Sind sie hilfreiche Werkzeuge oder gefährliche Eindringlinge in unser Leben? Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit!

 

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